Jede Frau ist eine Herausforderung

Jede Frau ist eine Herausforderung | AMOR FATI

von: Dr. Z

von: Dr. Z

Eine Herausforderung der Natur: Mit jeder Geburt schenkt Mutter uns ein ganz besonderes Wesen – ein natürliches, sinnliches, zerbrechliches, gefühlvolles, warmherziges, leidenschaftliches, sorgsames und verspieltes Bündel Energie.
 

DIE GROẞE HERAUSFORDERUNG FÜR JEDE FRAU SELBST

… ist es, sich diese wundervolle Weiblichkeit zu erhalten, in einer schroffen und kalten Welt wie dieser – ohne zu verrohen und zu vermännlichen.
Das droht stets, wenn Männer keine richtigen Männer mehr sind. Wenn sie verweichlichen und verweiblichen oder verhärten, starr und herzlos werden, dann brechen die Grenzen zwischen Yin und Yang. Wenn die Männer in eines dieser beiden Extreme, ins Weichliche oder Verhärtete driften, ja, wenn sie ihre stabile, aber herzliche Mitte verlieren, dann drängen sie die Frauen ins „Männliche“.
 

DURCHAUS VERSTÄNDLICH

Das Gesamtsystem will stabil bleiben. Entscheidungen müssen getroffen, Konsequenzen getragen und Verantwortung übernommen werden. Und wenn ein Mann das nicht mehr gebacken kriegt, weil ihm die Eier weggeschrumpelt sind oder er von einer überdominanten Mutter verzogen wurde, dann „muss“ die Frau ihren Mann stehen (und seinen gleich mit). Schließlich hat sie Anspruch und will, dass das Leben läuft. Was sollen sonst die Nachbarn denken?
 

MACHO, MACHO

Und geschieht das andere Extrem, ja verwechseln „Männer“ Männlichkeit mit absoluter Härte und Befehlsgewalt, dann haben sie jeglichen Bezug zum wundervoll Weiblichen verloren, haben entweder ebenfalls keine Eier mehr und wollen das kompensieren oder sie haben zu viel und die aggressiv machende Testosuppe läuft ihnen schon aus den Ohren oder sie sind Therapiefälle, waren selbst mal Opfer, kommen nicht drüber hinweg und wollen nun Rache, indem sie alles und jeden tyrannisieren (oder es sind ganz einfach Psychopathen). #lauf
 

UND DANN?

Auch in diesem Fall werden beteiligte Frauen ins „Männliche“ gedrückt und das müssen sie gar, um sich gegen den Patriarchenterror verteidigen zu können. Im Zuge dieser Verhärtung verrohen und vermännlichen sie womöglich – doch das ist besser als in Zwang und Erniedrigung zu leben. #oder?
Einige „Frauen“ stehen sogar auf diesen Way of Life und sie vermännlichen ganz instinktiv, weil es in ihrer Natur liegt. #what?
Ja, die Natur spielt gerne mit uns Menschen. Sie diversifiziert und räumt jedem auch nur noch so einzigartigen Wesen eine Chance ein.
 

ICH BIN KEIN FREUND DER E-MANNZIPATION

… falls sie zur unnatürlichen Vermännlichung der Frau führt. Ansonsten erscheint mir Emanzipation überaus wichtig, richtig und wertvoll – insbesondere zur klaren Abgrenzung und polaren Differenzierung. Wir brauchen Gleichberechtigung, aber keine Gleichschaltung. Geschlechter sollen erhalten und gestärkt werden, nicht zerstört.
 

UND HIER GEHT WAS SCHIEF

Nicht wenige Frauen zerstören auf diesem Weg zur Freiheit jedoch ihre Weiblichkeit, da sie glauben, sie müssten „die“ Männer mit ihren eigenen Waffen schlagen. Dabei gibt es doch so unermesslich viele weibliche und weit stärkere Waffen, die schon seit der Antike, seit Kleopatra die Geschicke der Welt zu lenken vermögen – geradezu unsichtbar, magisch, per Fingerschnipp.

Nicht ohne Grund wurden Zehntausende besonders feminine und sinnliche Frauen von verkrampften und verängstigten „Männern“ und Priestern im Rahmen der Hexenverfolgung verbrannt. Warum? Na, weil sie mächtig anders waren.
Und waren das wirklich „Männer“, die das verbrochen haben – oder schlicht emotional verwirrte und ideologisch fehlgeleitete Idioten? #fraggott #oderzumindestdiekirche
 

WAS SIND DIE WAFFEN EINER FRAU?

Eine Frau muss nicht künstlich verhärten, um sich durchzusetzen. Sie darf schön, sanft und weich sein – und genau das ist ihre natürliche Stärke. Es ist diese weibliche Stärke, die (zur Reife gebracht) spielerisch selbst charakterstarke Zwei-Zentner-Männer aushebelt und um den Finger wickelt. Mit einem Lächeln und absolut entwaffnender, ja zugleich fordernder Rhetorik, in Kombination mit Kompetenz und Selbstbewusstsein: ein unschlagbares Waffenarsenal.

Zu viel verlangt? Ok, dann doch lieber der harte Weg 😉
 

ABER NICHT SO SCHNELL AUFGEBEN

Eine Frau kann das lernen und es lohnt sich. Versucht eine Frau, mich auf männliche Weise anzugreifen oder zu dominieren, dann beißt sie auf Granit. Das gilt auch für Männer. Streiten ist nicht mein Ding. Seelenfrieden ist schöner als Theater. Also a) lach ich drüber oder b) ignorier ich es und geh weiter [c) der ernste Kampf ist schön, aber selten angemessen].

Ich durfte aber schon öfter erleben, wie viel Macht eine Frau zu entfalten vermag, sobald sie auf solch pseudomännliche Schwanzvergleiche verzichtet und ihre weiblichen Stärken zu nutzen versteht: Sinnlichkeit, Offenheit, Vertrauen und Verletzlichkeit.
 

JA: VERLETZLICHKEIT

Nichts ist ehrlicher, authentischer und entwaffnender als sie – wenn sie auf einen aufnahmebereiten Menschen trifft. Ich bin gerne verletzlich. Gerade für einen Mann ist das wertvoll. Dann wird er angegriffen, kann daran wachsen und seine Schwächen zu Stärken machen. Verletzlichkeit hilft ihm Verletzlichkeit zu überwinden.

Viele andere gehen den falschen Weg: Sie geben sich unverletzlich und sind tatsächlich ein wimmerndes Häufchen Elend unter der dicken Schale. #mama
 

WAS PASSIERT MIT IHNEN?

Ihre Schwächen werden geschützt und können in Ruhe wachsen. So werden sie stetig labiler und entweder kollabieren (introvertiert) oder explodieren (extrovertiert). Beides ist für ’n Eimer.

Ich war auch einige Jahre mit einer sehr femininen und durchaus verletzlichen Frau zusammen und dadurch hat sie meist bekommen, was sie wollte – ohne zu fordern oder zu meckern. #femininepower
 

DIE AUFGABEN EINES MANNES?

Benjamin Franklin sagte: „Ein wahrer Mann würde weder vor dem Kaiser kriechen noch einen Wurm zertreten.“ In diesem Spannungsbogen bewegt sich Männlichkeit. Darin liegt auch die Verantwortung: das Schöne, Sinnliche, Verletzliche dieser Welt zu schützen, es zu stärken und zu stabilisieren – also das Weibliche.
Und was wäre der Planet schon ohne diese wundervoll feminine Polarität, die zugehörigen besonderen Wesen und ihre verführerische Energie?
#bloßeinhaufensteineundnetflix
 

ALSO WAS MACHT DER AUSGEGLICHENE MANN?

ER macht, was SIE will – solange es in Übereinstimmung mit seinen Werten geschieht. Und was macht sie? Sie lässt es so aussehen, als wäre es seine Idee. So bekommt eigentlich jeder was er will.

Eine feminine Frau wird so zur lenkenden Seele im eher grobschlechtigen Mann – geradezu roboterhaft und doch wundervoll ganzheitlich. Yin und Yang in Einklang. So funktioniert die Natur.
Verhärten Frauen jedoch, dann kämpfen nur Roboter gegen Roboter, die Seele geht verloren und die Natur cripwalkt den Bach hinunter. Dabei liegt in der Femininität doch so viel Power. Die maskulinen Waffen der Härte, Kälte und Gewalt sind machtlos dagegen. Und hey: „Männer“, die das Feminine zerstören wollen, tun das nicht, weil sie Männer wären – sondern weil sie krank sind.
 

IM ENDEFFEKT SIND WIR ALLE NUR MENSCHEN

Ich selbst bewerte alle Menschen primär energetisch: positiv oder negativ – unabhängig des Geschlechts. Sind sie lebensfroh, naturnah und bereichernd oder gierig, kompliziert und energieraubend? Grenzen, Konfessionen und Farben interessieren mich nicht. Und so kommt es, dass mir viele Menschen vom anderen Ende des Planeten näher stehen als solche, die in der Heimat leben.
 

WIR SIND KOSMOPOLITEN

Merke Dir stets: Selbstbewusste Menschen öffnen sich der Welt und verkümmerte Existenzen verschanzen sich hinter dem Gartenzaun und kläffen rum. Angst macht aggressiv. Und Dummheit macht Angst.

Bücher sind in Zeiten der Einkehr eine wundervolle Unterhaltung. Das ein oder andere Exemplar öffnet dem Leser im heimischen Hinterland ein seelisches Fenster: aufklappen, einfühlen … und tief durchatmen. Ein solches Juwel möchte ich Euch nun vorstellen:
 

THE ATLAS OF BEAUTY – FRAUEN DER WELT

Dieser Bildband vereint zwei Themen, die ich über alles liebe: unseren Planeten und seine Frauen. Die rumänische Fotografin Mihaela Noroc reiste um die Welt und fotografierte Frauen in ihrer natürlichen und kulturellen Umgebung. Es ist eines der schönsten Bücher, das ich je in Händen hielt.

Link zum Buch auf Amazon: https://amzn.to/3kxWnP9

 
 

ZUM VERLIEBEN

Die in Farbe gebannte Weiblichkeit – die Hoffnung, Sinnlichkeit und Verletzbarkeit – in den Augen der porträtierten Frauen trieb mir die Tränen in die Augen; besonders in der seltenen Kombination mit Würde, Anmut und Haltung. Eine fragile Mischung und deswegen so überaus wertvoll. In diesem Buch finden wir sie gehäuft.
Jede der Frauen wird in einem Kurztext porträtiert – sofern sie Infos über sich preisgeben wollte. Bei manchen stehen auch nur Ort und Land.
 

FEMININITÄT PUR

Besonders kristallisiert sich heraus, was natürliche Schönheit bedeutet: ein hoffnungsvolles Strahlen, wache Augen in einem ungeschminkten ungeschönten Körper, verhüllt in schlichter Kleidung.

Mitunter finden sich so die schönsten Blumen auf den größten Misthaufen; in Kulturen, die durch pseudomännlichen Machtmissbrauch selbst- oder fremdverschuldet am Boden kriechen: Afghanistan, Nepal, Palästina, Kirgisien, Venezuela … Und natürlich die diamantenen Schönheiten, die durch Jahrtausende währenden Druck besonders karger und harter Natur geschaffen wurden – mit schneeweißem Haar und tiefen gletscherblauen Augen, wie man sie z.B. auf Island findet … oder auch den leuchtend weißen Zähnen und sinnlich roten Lippen, die einen aus tief schwarzen, vom afrikanischen Kontinent gefärbten Gesichtern anfunkeln. Ja, Kontrast schafft Kraft.

Ein hoch auf die Schönheit dieser Welt – und dieses wunderschön weibliche Buch. Und was Frauen generell betrifft: Damen sind mir lieber als Weiber; und doch ziehe ich die Weiblichkeit der Dämlichkeit vor.

„Ich bin kein Freund der E-Mannzipation falls sie zur unnatürlichen Vermännlichung der Frau führt. Ansonsten erscheint mir Emanzipation überaus wichtig, richtig und wertvoll – insbesondere zur klaren Abgrenzung und polaren Differenzierung. Wir brauchen Gleichberechtigung, aber keine Gleichschaltung. Geschlechter sollen erhalten und gestärkt werden, nicht zerstört.“

Dr. Z

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Geschrieben von: Dr. Z

„Amor Fati bedeutet: Liebe das Schicksal … und das Schicksal wird Dich lieben. Tanze durchs Leben und das Leben wird mit Dir tanzen. Vertraue der Natur und die Natur wird Dir vertrauen. Investiere in Deine Entwicklung und die Entwicklung wird in Dich investieren. So ist das Leben: Es gibt, was Du gibst. Gib also Wachstum, Liebe und Glück – und Du wirst ernten, was Du säst.“

6 Kommentare

  1. Avatar

    Habe mir das Buch bestellt. Danke für die Vorstellung. So ein wichtiges Thema.

    Bitte schreib mehr darüber. Wir alle sind hier verletzlich und es ist wichtig, dass besser zu verstehen. Das ganze überwinden und dann ganz schnell ins Positive kommen. Frieden schließen und ein schönes Leben haben. Keine Sekunde für Groll & Mißmut und die komischen Leute, die das wollen hinter mir lassen. 🙂

    Adieu von Max aus Straßburg

    Antworten
  2. Avatar

    Sehr schöner Artikel und eine Philosophie über das Leben. Mehr davon !! Dieser Blogartikel hatte gestern noch andere Passagen, die auch sehr informativ waren und zum Nachdenken angeregt haben.

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  3. Avatar

    Christian, ich brauche Deine Hilfe. Darf ich Dich wegen eines Coachings kontaktieren?

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  4. Avatar

    Ja, die liebe Sexualität. So viele Leiden darunter. Haben Probleme und machen es sich selbst kompliziert.

    Danke für die klaren Gedanken hier.
    Schöne Grüße aus der Türkei.

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  5. Avatar

    Amazing book. Great philosophy, Chris.
    Kiss & Hug from Switzerland

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  6. Avatar

    Wunderbar geschrieben. Vielen lieben Dank, Christian

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