Rezension: „Wie der mensch denkt, so lebt er

BuchRezension von Dr. Christian Zippel: „Wie der Mensch denkt, so lebt er – James Allen

 

SO WIE DU SÄST, SO WIRST DU ERNTEN

Letztes Wochenende chillte ich im Schillerpark in Berlin. Ich saß auf einer Bank, genoss die Sonne und ein gutes Buch. Der Wind sammelte eine Menge Staub vom sandigen Weg und blies ihn auf die Wiese. Eine dort sitzende Mutter beugte sich schützend über ihr Kind. Sie wurden schmutzig.

Simultan vernahm ich eine nicht minder dreckige Lache von der Bank neben mir. Dort pausierte ein langhaariger Vierzigjähriger auf seinem Fahrrad, den Stiefel auf der Bank, genoss er das Szenario.

WIE SCHADENFROH KANN MAN SEIN?

Ich lächel ihn an … und bevor er etwas Hämisches sagen kann … segne ich ihn mit einem herzlichen: „Arschlo#*!“

Ihm fällt das Grinsen aus dem Gesicht. Zum Ausgleich fang ich damit an. Er spuckt auf den Boden, wirft seine Selbstgedrehte hinterher und fährt weg.

Sicher hat er es nicht leicht im Leben. Das kann ich versichern, denn solche Menschen nehmen nichts leicht. Sie machen es sich verdammt schwer, ziehen damit Ereignisse an, die alles noch schwerer machen … und dann wird man irgendwann gehässig und schadenfroh: „Wenn es andren auch mal schlecht geht. Das Universum ist halt doch gerecht.“ Dass sich solche Menschen ihre Hölle selbst schaffen, ist ihnen nicht bewusst. Sie sind Realisten …

IN WIRKLICHKEIT SIND REALISTEN IDIOTEN

… die bis heute nicht verstanden haben, dass es keine objektive Realität gibt (obwohl dies sogar wissenschaftlich erwiesen ist) und dass wir unser eigenes Leben selbst schaffen. Wer glücklich werden will, muss zuallererst dies verstehen; weshalb ich auch das Buch „rosenrot – oder die Illusion der Wirklichkeit“ veröffentlicht habe. James Allen schrieb dazu:

„Ein Mensch wird erst dann zum Menschen, wenn er damit aufhört zu jammern und sich daranmacht, nach der verborgenen Gerechtigkeit zu suchen, die sein Leben regelt.“

Erstmalig habe ich Allens „As a man thinketh“ mit 14 gelesen. Sicher hat es mich geprägt. Kein großer Traktat, nicht kompliziert. Kurz und simpel wie seine Botschaft:

„Aus einem reinen Herzen entsteht ein reines Leben und ein reiner Leib. Aus einem verunreinigten Bewusstsein entstehen ein verunreinigtes Leben und ein verdorbener Leib. Der Gedanke ist die Quelle der Tat, des Lebens und des Erscheinungsbildes. Reinige die Quelle und alles wird rein.“

Das ist die schlichte Gesetzmäßigkeit in der Natur, die aus Brennnesselsamen Brennnesseln und aus Ameiseneiern Ameisen wachsen lässt. Scheinbar sind die Menschen zu blind, um zu sehen und verstehen, dass dieses Prinzip auch im Seelisch-Geistigen wirkt – ja besonders dort; weshalb ich mich künftig noch stärker darauf konzentrieren werde.

WAS IST LEID?

Körper, Geist, Seele und Leben sind miteinander verflochten und Leid ist immer das Produkt falscher Gedanken. Es wird durch diese provoziert und verstärkt. Leid ist nicht nur das, was einem zustößt – auch guten Menschen widerfährt „Schlimmes“, das wird jedoch erst zu Leid, wenn ein Mensch es dazu macht, wenn er es nicht aufrecht übersteht und er nicht in Übereinstimmung mit seinem Wesen, seiner Natur und ihren Gesetzen lebt. Wer dies schafft, erkennt das Positive – selbst am Leid:

„Der einzige und überragende Nutzen des Leids besteht in der Reinigung, im Ausbrennen alles Unnützen und Unreinen. Das Leid schwindet für den, der rein ist. Es hat keinen Sinn, Gold ins Feuer zu werfen, nachdem die Schlacke entfernt wurde. Ein völlig reines und erleuchtetes Wesen könnte nicht leiden.“

Das ist oft Kernpunkt meiner Coachings: das Umprogrammieren falscher, destruktiver Denkmuster sowie Glaubenssätze und das Etablieren einer positiven Vision und Gemütshaltung; innere Reinigung.

KURZ GESAGT

Die meisten Menschen, die „Probleme“ haben, nehmen sich viel zu Ernst, haben den falschen Fokus, machen aus einer existenziellen Mücke einen leidenden Elefanten und verstehen nicht, worauf es im Leben ankommt. Frei nach dem schlechten Witz:

„Mami, Mami. Ich hab eine fünf in Mathe!“
„Na und, Du hast doch sowieso Krebs.“

Nein! Es ist nicht so, dass glückliche, erfüllte Menschen keine Probleme haben. Sie scheißen einfach drauf, da sie entschieden haben, Wichtigeres zu leben – und plötzlich ist es gar kein Problem, sondern nur ein Handicap, etwas Dreck auf der Brille. Who cares?

„Diejenigen, die kein wesentliches Ziel in ihrem Leben kennen, werden leicht Opfer von kleinen Sorgen, Ängsten, Problemen und Selbstmitleid – alles Anzeichen für Schwäche, die ebenso sicher wie bewusst begangene Sünden zu Misserfolg, Unglücklichsein und Verlustgefühlen führt.“

Und genau hier predige ich all meinen sich sorgenden, ja selbst totkranken Klienten: Richte Dich auf, reinige Deine Gedanken, handle positiv!
Selbst im Rollstuhl kannst Du ein aufrichtiger Mensch sein. Auch mit Tumor kann man Humor haben. Kranksein ist keine Ausrede, um ein Arschlo#* zu sein … und scheint körperliche Genesung unerreichbar, so arbeite täglich an der seelisch-geistigen. Nur sie kann Dich befreien und glücklich sterben lassen. Alles weitere wird ohnehin überwunden. Schwäche kann keinen Bestand in einem erstarkenden Universum haben.

Wo Du selbst stehst und wie Du lebst, ist allein Deine Entscheidung – es beginnt mit Deinen Gedanken!

STERBEN WIRST DU OHNEHIN

Jeder Mensch kommt weinend auf die Welt. Ob er diese mit einem Lächeln verlassen wird, liegt in seiner Hand. Und wie viele andere dann weinen, wird zeigen, ob das Leben auch einen schaffenden Sinn hatte, ob es gut (mit reinem Herzen und für die Menschen) gelebt wurde.

(Die Leseprobe wird mobil auf Amazon nicht angezeigt. Um diese anzusehen, musst du auf Amazon die Buchseite mit einem Laptop besuchen.)

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