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Diskussion Artikel "Spannung, Sex, Polarität"  

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Sascha
(@sascha)
Become who you are! Admin

Hier wird der Artikel "Spannung, Sex, Polarität" von Dr. Z. diskutiert.

Wie hältst Du das Energiefeld der Polarität zwischen dir und deinem Partner/Partnerin aufrecht? Hast du hierzu konkrete Tipps?...

Wie gehst du damit um, wenn die Sexualität in der Beziehung nicht so ausgelebt wird / ausgeprägt ist wie du es dir vorstellst?...

Was hat dich am meisten in die Männlichkeit, bzw. in die Weiblichkeit gebracht?...

Ich freue mich über den Austausch!

 

Artikel "Spannung, Sex, Polarität":  https://amor-fati.world/sex-spannung-polaritaet/

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AntwortZitat
Veröffentlicht : 30. Juni 2019 14:50
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Marcel
(@marcel)
Mitglied Member

Hallo Sascha,

der Artikel von Christian gefällt mir sehr und spricht mir und meiner Partnerin aus der Seele.

Zum Aufrechterhalten der Polarität in einer Partnerschaft möchte ich gerne einen konkreten Tipp geben: Wenn Mann und Frau gemeinsam zusammen sind, dann nimmt die Frau die männliche Energie des Mannes auf - ebenso umgekehrt. Der Mann entzieht der Frau ihre Weiblichkeit.

Das ist schön - denn das ist es ja, was uns an einer Partnerschaft so erfüllt.
Aber um die Polarität aufrecht zu erhalten, sollten beide eben auch getrennte Wege gehen und die jeweils männliche, bzw. weibliche Energie wieder auftanken.

Mir hilft dabei das Krafttraining und der Kampfsport - aber auch einfach Zeit unter anderen Männern. Meine Partnerin lädt ihre Energie neu auf, indem sie Zeit mit Frauen verbringt.

Ich halte es für sehr wichtig, dass man in der Partnerschaft auch zeitweise getrennte Wege geht - das lässt mich dann auch die gemeinsame Zeit mehr schätzen und dann kann ich mit meiner ganzen Aufmerksamkeit bei ihr sein.

Ebenso bin ich mit meiner ganzen Aufmerksamkeit beim Training oder meinen Freunden.

Also hie und da mal nicht sagen: "WIR haben heute schon etwas vor." Oder "WIR" kommen gerne zum Grillen vorbei" - sondern einfach alleine gehen.

Eine wahre Partnerschaft wird das stärken.

Zum Abschluss: Danke Sascha, dass du diese Seite geschaffen hast und uns die Texte von Christian Zippel zur Verfügung stellst, sowie Updates über dich laufen!

Vielleicht möchtest du ja auch mehr von deinem Weg berichten?

Beste Grüße
Marcel

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. Juli 2019 17:06
Sascha, Chriss, nothingistrue und 1 weiteren Personen gefällt das
Nick
 Nick
(@nick)
Mitglied Member

Hallo Marcel, Hallo Sascha,

toller Artikel mit so viel guten Denkanstößen.

Ich sehe es wie Marcel als essentiell an dass jeder Partner in einer Beziehung seine eigenen Ziele verfolgen sollte um sich seine Energien zu erhalten. Mein Freundin und ich führen unsere Beziehung auf dieser Basis, da wir beide von persönlichem Freiraum viel halten und ausreichend gebrauch davon machen.

Grundsätzlich halte ich es für  nicht minder wichtig seine persönlichen Energien in Hobbys und Interessen aufrecht zu erhalten. Und dennoch tu ich mir derzeit sehr schwer damit meinen Hobbys und Interessen nachzugehen (Vor allem aus Mangel an Zeit auf Grund von Arbeit und abendlicher schulischer Weiterbildung), wodurch mir meiner Meinung nach viel Energie verloren geht welche zu Beginn unserer Beziehung für diese knisternde Polarität, Spannung und Sex sorgte. Vielleicht sollte ich auch einfach meinen Job hinschmeißen...aber anderes Thema!

Training jeglicher Art ist meine größte Quelle an Energie. Sei es Krafttraining oder ausdauernde und grenzerfahrende Trainings auf dem Mountainbike. Zudem teile ich die Leidenschaft fürs Krafttraining mit meiner Freundin was eine geniale Erfahrung ist, da in solchen Momenten eine überaus kraftvolle Synergie zwischen uns entsteht. Andererseits genieße ich auch jedes Training das ich alleine absolviere, da ich in diesen Momenten mit meinem tiefen animalischen inneren in Berührung komme und nichts um mich herum wirklich existiert.

Ich selbst habe mich dabei ertappt wie die aktuelle gesellschaftliche Angleichung Auswirkungen auf mich hat, wie ich mich angleiche nur um Schwierigkeiten und Konfrontationen aus dem Weg zu gehen. Es erfordert ständige Aufmerksamkeit und je nach Situation wenig bis unvorstellbar viel Mut seinen Werten, Prinzipien und Überzeugungen treu zu bleiben. Ich selbst muss hier noch besser werden und möchte jedem diesen Tipp mit auf den Weg geben. 

 

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich mich darauf freue mit Interessanten Menschen in diesem Forum zu diskutieren. Guter Gedanke, tolle Umsetzung und sehr ähnlich zu dem was ich mit einem guten Freund bei einem Bewusstseinserweiterndem Gespräch herausgearbeitet haben.

 

Beste Grüße 

Nick

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. Juli 2019 19:38
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Sascha
(@sascha)
Become who you are! Admin

@marcel

Marce, vielen Dank für deinen Support und die erste Antwort im Forum. Ich hoffe sehr, dass wir es schaffen eine starke Community zu schaffen und dafür ist natürlich die aktive Nutzung des Forums auch angedacht. 

Ja, ich denke was du hier beschreibst ist eine wichtige Komponente. Wenn der einzige Lebensinhalt eines Menschen, alles was Freunde bereitete und für das es sich lohnt aufzustehen, nur die Beziehung ist, dann wird es schnell krampfig und abhängig. Meiner Erfahrung nach auch nicht das, was eine echte Frau will. Ich denke jeder Mensch, insbesondere jeder Mann, braucht seinen Krieg. Seinen eigenen Kampf in die Freiheit. Dieser übersteigt die Beziehung und integriert sie gleichzeitig. Viele kämpfen aber einen fremden Kampf - oder gar keinen. Selbstverständlich geht es ihnen dann schlecht und damit auch der Beziehung, Partnerschaft und Sexualität. Kraftsport und Kampfsport können hier helfen. Ebenso wie Meditation. 

Dein Bild, sich an anderen Männlichkeitspolen und Weiblichkeitspolen "aufzuladen", gefällt mir gut. Dennoch ist nicht so leicht heute "echte" Pole zu finden. Hierin besteht dann die Gefahr sich einem Umfeld anzuschließen welches letztlich schädlichen Einfluss nimmt. Reine Männerrunden können eine gelungene Auszeit oder Abwechslung von der Beziehung sein, aber auch hochgradig trivial und stumpf.

Letztlich denke ich, dass alles was den Mann, oder die Frau in sich selbst eigenständig stärkt, wird am Ende auch die Beziehung stärken und stabilisieren. Evolutionär betrachtet wohl eher die männliche Hauptaufgabe.

Beste Grüße
Sascha

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AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. Juli 2019 12:06
nothingistrue gefällt das
Sascha
(@sascha)
Become who you are! Admin

@nick

Danke für deine Offenheit. Spannend für mich deinen Text zu lesen. Ich sehe da sehr viel von mir selbst drin. Einige Jahre früher und Passagen hätten von mir sein können. Schon witzig...

Meine Erfahrung zum Zeit Mangel: Es ist kein wirklicher Zeitmangel. Es ist ein Fokus- und Prioritätsmangel. Mir hat es geholfen zu der Zeit deutlich in mich und meinen Körper hineinzuhören was ich wirklich will. Und das dann auszuschreiben, in eine Wichtigkeits-Reihenfolge zu bringen und zu hinterfragen. Wir jonglieren mit zu vielen Bällen. Fragen uns aber meistens nicht, oder wenn dann nicht ehrlich und intensiv genug, welcher Ball eigentlich weg kann.  Daher verpufft die Energie an nahezu allen Punkten. Das stresst dann noch on top. Survival Mode lässt grüßen. Natürlich ist dann Energie für die Beziehung, Sex und damit jegliche Polarität weg und Tür und Tor für schlechte Gefühle und Kompensation offen.

"Andererseits genieße ich auch jedes Training das ich alleine absolviere, da ich in diesen Momenten mit meinem tiefen animalischen inneren in Berührung komme und nichts um mich herum wirklich existiert."

Jap, so war es bei mir auch. Bodybuilding war mein Leben, mein Krieg. Ich war Bodybuilding. Privat, beruflich, immer. Je weiter ich eingetaucht bin, desto mehr habe ich alles um mich herum vergessen und mich gespürt. Desto mehr hatte ich das Gefühl näher an meine animalische Männlichkeit zu kommen.

Heute sage ich, es war eher der einzige Weg den ich damals kannte alles um mich herum zu vergessen. Kompensation ab einem gewissen Punkt. Gleichzeitig habe ich damit prokastiniert, mich mit den dahinter befindlichen essentiellen Fragen zu beschäftigen. Ich kann nur raten konstant Reflektion einzubauen, damit das nicht passiert. Meditation, Schreiben, Zeit für sich in welcher Form auch immer.... Damit man mal wieder das Signal in den ganzen Störgeräuschen empfängt... Womit wir wieder am Anfang des Kreislaufs wären - der Zeit die man dafür freimachen muss / die Priorität die man dafür setzen muss.

Beste Grüße
Sascha

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AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. Juli 2019 12:37
nothingistrue gefällt das
Dina
 Dina
(@dina)
Mitglied Member

Der Artikel um den es geht trifft einen Nerv bei mir und gefällt mir sehr gut.

Ich war Jahre lang auf "weiche" Männer gepolt und konnte mich gut in dieser Rolle einfinden als Tacktgeber. Mit den Jahren veränderte ich mich und wurde mehr meiner Weiblichkeit entsprechend empfangender. Es hängt mit vielen Faktoren zusammen. Ich entwickle mich sehr gesundend in allen Lebensbereichen und das eine bedingt das andere.

Ein großer Punkt sind bei Frauen die Hormone. So viele Frauen verhüten damit. Ich selber habe meine Libido über 15 Jahre abgetötet. Jede Frau, jede Beziehung lebt sexuell auf, ohne Hormone. Ich habe mich mit vielen Frauen ausgetauscht und stieß immer wieder auf Bestätigung in höchstem Maße. Wir Frauen sind ein anderer Mensch ohne Hormone wie in meinem Fall die "Anti-Baby-Pille".

Also mein Tipp an alle. Weg mit der hormonellen Verhütung und ab ins Bett 🙂

Lieben Gruß Dina 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Juli 2019 9:45
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911
 911
(@neunelf)
Mitglied Member

Guten Tag allerseits,

obwohl ich mit dem Kerngedanken des Artikels konform gehe – Mann und Frau bringen jeweils eigene Dynamiken mit und auf diese gilt es zu re-agieren – ist der Text doch selbst für zippel’sche Verhältnisse äußerst blumig, wenn nicht sogar esoterisch.

Hatte auch mal bei David Deida reingelesen und wieder weggelegt exakt wegen diesem Grundtonus. In diesem Artikel sehe ich eine komprimierte Paraphrase dessen.

Wirkt für mich alles wie eine hübsch und ansprechende verpackte Version der ›Red Pill‹ Bewegung. Nur mit dem Unterschied, dass anstelle der Analyse von sozialen Dynamiken diffusse Begriffe wie „Energie, Polarität, Feuer und Eis” fallen. Marketing-technisch alle Male ein hervorragender Schachzug unter dem Gesichtpunkt des Imagewechsels von Zippel.

Ist doch wuppe könnte man meinen. Allerdings liegt das Problem darin, dass exakt diese Un-Eindeutigkeit Tür und Tor für jeglichen Schabernack öffnet. Und werde das Gefühl nicht los eine deutsche Version der Manosphere (bin ich der einzige, dem dieser Name ungünstig erscheint? Hört sich an wie ein schwuler Nachtclub) zu lesen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15. Juli 2019 9:55
Sascha
(@sascha)
Become who you are! Admin

@dina

Veröffentlicht von: @dina

Ein großer Punkt sind bei Frauen die Hormone. So viele Frauen verhüten damit. Ich selber habe meine Libido über 15 Jahre abgetötet. Jede Frau, jede Beziehung lebt sexuell auf, ohne Hormone.

Ich kann dir nur zustimmen. Sowohl in früheren Coachings, also auch im Freundeskreis und in der eigenen Partnerschaft kann ich bestätigen, dass es massiven Einfluss auf die Sexualität, Libido und Entwicklung hat. Nicht jeder is gleich sensibel klar, aber letztendlich ist keine hormonelle Entgleisung zuträglich. Das gilt natürlich auch für alle Männer. Ich kenne nicht einen Fall, indem die Einnahme der Anti-Baby-Pille positiven Einfluss auf die Sexualität, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden gehabt hat. Bestenfalls hatte es keine negativen Auswirkungen. Aber das waren die Ausnahmen. Das Hormonsystem ist für mich eine der essenziellsten Grundlagen für Mann und Frau und es wird ihm viel zu wenig Beachtung geschenkt. Ich würde jedem der einen Verdacht hat, oder konstant mit gleichen Symptomen zu kämpfen hat empfehlen, ein Hormonbild zu machen. Wenn der Hausarzt nicht mitspielt, einfach selbst zahlen. Ist nicht besonders teuer. Ich halte es für wertvoll dann unter anderem Sexualhormone und Schilddrüsenhormone zu messen. 

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AntwortZitat
Veröffentlicht : 15. Juli 2019 13:55
Dina gefällt das
Fabian
(@fabian)
Mitglied Member

@dina

@sascha

Ich kann euch da sehr zustimmen. Seit meine Freundin von der Hormon-Pille auf die Spirale gewechselt hat, kann sie einige positive Veränderungen feststellen. Und ich erst... 😀

@911

Ich finde Dr.Z formuliert stets sehr blumig allerdings ist das definitiv Geschmachssache. Deine Kritik kann ich allerdings trotzdem nicht ganz nachvollziehen. Kannst du das etwas ausführen? Die Red Pill Bewegung ist mir nur durch Rollo Tomassi und Elliot Hulse bekannt. Wo liegen deine Kritikpunkte?

Danke und lieben Gruß

 

Fabian

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15. Juli 2019 14:30
911
 911
(@neunelf)
Mitglied Member

Um es auf zwei Punkte runterzubrechen:

  • Die Korphäen, welche das RP-Gedankengut prägen, auch wenn sie aus unterschiedlichen Bereichen kommen mögen, sind allesamt wirtschaftlich involviert. Ich sehe hier Interessenskonflikte.

  • Offene oder verkappte (oder nicht beabsichtigte) Misogynie. Ersteres überwiegt zwar in der genannten Bewegung, zweiteres ist jedoch “gefährlicher”, weil nicht subtiler.

Und jetzt der Bogen zurück zum Artikel bzw. Amorfati als Marke, um beim Thema zu bleiben:

Der Artikel ist in der Kernaussage zu befürworten.

Zieht man jedoch jetzt noch den Autor als Persönlichkeit dahinter hinzu – was bei Zippels Werken alle Male angebracht ist, schließlich schreibt er hier sehr persönlich – ergibt sich ein anderes Bild.

Ich erinnere mich noch an ein paar ›anzüglichere‹ Bilder auf anderen Plattformen, die auf dem Prinzip Sex sells bauen. Das wirkt v.a. auf eine junge Zielgruppe, Mann wie Frau, die Orientierung sucht/braucht. Manche sehen auch nur das soziale Medien Profil – ohne den ganzen Kontext den Zippel noch dazu liefert in seinen Texten. Denn hier ist tatsächlich das Werk nicht ohne seinen Autor zu denken. Die Kritik daran siehe Punkt 2 oben.

Wer die Bilder auf den sozialen Medien rasch überfliegt, bekommt leicht den Eindruck eines Internationalen Players/ New Age Selbsthilfeguru. Die Kritik daran siehe Punkt 1 oben.

Schlussfolgerung

Eigendarstellung einerseits in Textform und Bildform unterscheiden sich massiv. Das offensive, verführerische, aufmerksamkeitshaschende Marketing will nicht so Recht zu dem Anspruch von philosophisch angehauchten Selbsthilfe-Blogeinträgen passen. Denn wie erwähnt: Die Kernaussagen sind wichtig und gut, auch wenn ich mich mitunter die Wortwahl ungünstig finde.

Womöglich empfinde bloß ich diese Dissonanz. Womöglich geht da einfach der Marketing-Mann allzu sehr mit mir durch.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 16. Juli 2019 10:26
Seite 1 / 2

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