Rumble in the jungle

Rumble in the jungle | AMOR FATI

von: Dr. Z

von: Dr. Z

Kürzlich war ich mit einer besonderen Frau wandern. Inderin, Anwältin, aus gutem Haus. Sie musste aus der Metropole raus. Irgendwas war dort schief gelaufen, aber ich wusste noch nicht was … Eine gemeinsame Freundin bat mich, mich mal mit ihr zu treffen. Und schon waren wir auf dem Weg in die Berge von Goa.
 

„HALT STOP, POLIZEI“

Bitte rechts ranfahren. Nicht gut, denn ich hab keinen für Indien gültigen Führerschein. Das bemerken die beiden Pozilisten auch gerade, doch da erwacht in meiner Beifahrerin die Furie; nur ein kleines bisschen. Abrupt werden beide Polizisten lammfromm. Erinnerungen an Mama kommen hoch. Sie bitten mich, schnell weiterzufahren. Was Energie doch nicht alles regeln kann. Ohne Worte.
 

EINE SEKUNDE

… und hundert Meter später hab ich das hinter mir gelassen. Denke mir, dass es schön ist, jemand „Kompetenten“ dabei zu haben. Ich grinse sie an. Doch sie wird gerade erst richtig wütend. Schaukelt sich hoch. Redet von Rassismus und warum sie ausgerechnet mich anhalten und so weiter.
 

INTERESSANT

Ist das ein Muster? Aber sowas von. Und das zeigt auch die Wanderung. Deswegen gehe ich bei 1:1 Coachings gerne ausgiebig wandern, segeln, fischen, biken, campen, bahnfahren, whatever – irgendwas Schönes, Aktives, halbwegs Monotones. Da kann man sich wunderbar kennenlernen, in echt. Denn erstmal muss man einen Menschen ausgiebig kennenlernen; im echten Leben. Wie soll man ihn sonst verstehen und wirklich helfen?
 

SERIÖSE THERAPIE

… läuft anders: Da kommt der Patient in eine ihm fremde Atmosphäre. Sitzt dort still, wird verhört, berichtet, gibt sein Bestes und nach 45 oder 60 Minuten ist es vorbei. Weiter am Donnerstag oder gar erst nächste Woche. Da frag ich mich:
 

WIE SOLL DAS FUNKTIONIEREN?

Ich mein: wirklich funktionieren? Wie soll der Therapeut seine Patienten wirklich kennen lernen in diesem künstlichen, abstrakten, entkörperten Zeit-Raum? Wie authentisch kann das sein? Wie tief kann das gehen, wenn man nur mit dem Geist eines Menschen redet? Wo der doch längst nicht alles ist – und nur bei wenigen am Steuer sitzt.

Die Welt ist voll von Menschen, die das eine denken oder sagen und dann gänzlich anders handeln und leben. Das muss doch beachtet und der Mensch ganzheitlich behandelt werden.
 

WIE WAR DAS MIT DEM FISCH UND DEM KOPF?

Selbiges Problem hat nicht nur diese überzivilisierte Form der Therapie, sondern meist auch der Therapeut – er lebt und arbeitet primär mit seinem Kopf, ist verkopft. Das zugehörige Paradigma wird an der Uni gelehrt und es ist einseitig, falsch.

Psychologie, Lady’s and Gentleman, ist auch des Körpers und muss mit dem Körper arbeiten – denn der Geist entspringt dem Körper und das ist längst nicht alles …
 

ES IST WIE IN DER QUANTENPHYSIK

Die Messung erschafft das Ergebnis und jeder Therapeut erschafft durch sich, seine Methoden und sein Setting auch ein ganz diesem eigenes Denken und Verhalten bei seinem Patienten (welches ohne ihn gar nicht da wäre).

Und das kann fünf Minuten später und außerhalb der Therapie auch schon wieder ganz anders aussehen. Vergleichbar einem Kriminellen, der vor Gericht adrett und nett erscheint, oder dem Pfarrer, der über Aufrichtigkeit und Liebe predigt und danach den Messdiener missbraucht. Es ist wie mit dem korrekten Chef im Unternehmen, der abends in der Kneipe erzählt, welche Sekretärin er besteigen will, welcher Kollege ein Jammerlappen ist und wie blöd doch die Kunden sein müssen.
 

AUCH DU, MEIN LESER

Es ist wie mit Dir, der Du morgens im Vorstellungsgespräch und abends auf einer Party ein gänzlich anderer Mensch bist. Und das sind keine Sonder- oder Einzelfälle.
Aufwachen! Das ist die Norm. Menschen sind nicht einfach nur so.

Vielmehr haben sie einen ganzen Sack voll So’s – und sind mal so, mal so und dann wieder ganz anders. Volatilität. Hormonbedingt. Der Begriff stammt nicht umsonst vom griechischen „hormā́n“; heißt so viel wie „antreiben, anregen, in Bewegung setzen“.

Hormone bewegen uns und sie schwanken. Frauen (er)leben das weit offener und intensiver als Männer. Aber auch nur wenige Männer sind wirkliche Männer: stabil.
 

MENSCHEN SIND RELATIV

Viele Therapeuten mögen glauben, was ihr Patient denkt, sieht, fühlt, will und sagt, während er ruhig vor ihm sitzt, ist authentisch, echt und wirklich „er“ – oder gar wahr. Doch das stimmt nicht. Nichts ist wahr – alles perspektivisch und situationsbedingt. #nihilverum

Die menschliche Psyche, alles darin und alles drumherum (in ihrer Wahrnehmung) ist volatil wie ein Börsenkurs. Bereits der Begriff Wahr-nehmung ist Blödsinn. Nichts daran ist wahr. #samesame

Besonders labil ist die Psyche der Masse, zB im Fußballstadion, in Social Media-Gruppen oder auf der Loveparade #gustavelebon.
 

DAS INTERESSANTE DARAN

Auch jeder Mensch ist eine Masse: Eine Masse aus Milliarden von Gedanken, Neuronen, Zellen, Möglichkeiten, Bakterien, Blockaden und Parasiten. Eingeflochten in soziale Strukturen. Verschmolzen mit der jeweiligen Umwelt. Geprägt von Stimmungen und Erlebnissen. Orientiert an Wünschen und Ängsten. Was für ein wunderbar offenes System; sich selbst organisierend, nicht-linear und dissipativ.

Ein widersprüchliches, tanzendes und lebendiges Prozessnetzwerk, eingebunden in diverse höhere Prozessnetzwerke, die alle aneinander gekoppelt sind, mit sich selbst wechselwirken, ja kommunizieren und sich so beständig rückkoppeln, ernähren, stabilisieren und optimieren. #humbertomaturana
 

CHAOSTHEORIE, KONSTRUKTIVISMUS & SYNERGETIK

Wer sich mit diesen Theorien beschäftigt, sie versteht, integriert und dazu die Psychologie involviert, der lernt viel über Menschen. Und ich kann Dir sagen, wenn ich einen Klienten ein und dasselbe frage, aber in verschiedenen Settings, Stimmungen und körperlichen Aktivitätsgraden oder auch davon abhängig WIE ich die Frage stelle – dann antwortet er gänzlich verschieden, mitunter krass verschieden.

Mit etwas Sachverstand kann ich erschaffen, was der Mensch mir gegenüber denken und antworten wird/soll und das lässt sich wunderbar nutzen, um einem Menschen ein stärkeres, selbstbewussteres Mindset zu schenken #coaching – aber auch um ihn abzuzocken #marketing oder gar zu zerstören #mobbing.
 

MANIPULATION?

„Einspruch, Suggestivfrage.“
Na vielleicht war ja gerade der Einspruch intendiert?

„Hä?“
Willkommen im Reich der Metaebenen.

„Mettbrötchen?“
Gerne, mit ordentlich Zwiebeln bitte.
Dazu eine Prise Humor – und schon ist wieder alles anders. So schnell kann das gehen …
 

DAS SPIEL MIT DEN EBENEN

… aber mal Ernst beiseite. Fakt ist: Was Klienten mir ausgeruht im Sitzen erzählen und was erschöpft beim Schwitzen – dazwischen liegen Welten. Gänzlich verschiedene Personen habe ich dann vor mir; mit einem gänzlich verschiedenen Grad an Authentizität, Offenheit, Ehrlichkeit, Lebensfreude und Humor. Was Nietzsche sagte, gilt – auch und besonders für Therapie:

„So wenig als möglich sitzen; keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist und bei freier Bewegung, in dem nicht auch die Muskeln ein Fest feiern!“
 

RECHT HATTER, DER FRIEDRICH

Ich lerne meine Klienten erst so richtig zwischen Schwitzen und Stöhnen kennen. Ok, das klingt nun zu verfänglich. Gemeint ist, dass viele Menschen ihre Maske erst so richtig fallen lassen, wenn sie zu erschöpft sind, um sie weiter oben zu halten, oder wenn sie so viel Vertrauen gefunden haben, dass sie sich offener und ehrlicher zeigen als sonst. Beides verschaffen …
 

GRENZERFAHRUNGEN

… und naja, wie soll ich es sagen: da kenn ich mich aus. Ich liebe sie. Erst in Grenzerfahrungen lernt man sich selbst und seine Mitmenschen so richtig richtig kennen. Schönwetterkapitän kann jeder sein. Der wahre Kapitän zeigt sich erst im Sturm und vieles andere auch – vor allem Maske, Fassade und Scharade; aber auch, was dahinter steckt: Wut, Angst, Verzweiflung, Scham.
 

INTO THE LIFE

Und so trainiere ich gerne hart mit meinen Klienten. Lass sie in den Wald schreien. Hau dem gestandenen Mann eine Watschn rein und beobachte, ob er sich bockig windet, locker grinst oder aggressiv zurückschlägt. Alternativ schubs ich ihn ins Hafenbecken. Vielleicht geht’s aber auch an den Tresen #drunkencoaching. Oder wir wandern für Wochen durchs Gebirge oder auch mal nur eine komplette Nacht und ohne Lampen durch stockfinsteren Wald. Adrenalin pur – Authentizität pur. Gestorben ist dabei noch keiner; ok vielleicht einer, aber nur kurz. Und danach war er wie neugeboren.
 

IM ENDEFFEKT

… lern ich meine Klienten dann oft besser kennen als die ihnen Nahestehenden. Das merk ich immer, wenn ich Sätze höre wie: „Das weiß aber sonst niemand“, oder „Erzähl das aber nicht meinen“ Freunden/Eltern/Kollegen bzw. Mann/Frau/Partner.
 

UND DAS IST EIN FEHLER

… also nein, es ist kein Fehler, so offen zu mir zu sein. Wie soll ich sonst verstehen und helfen?!

Der Fehler ist: sogar eine Maske gegenüber den Nahestehendsten zu tragen. (Es sei denn, es steht 3M drauf und es sind Deine Großeltern – aber sonst …) WTF. Was für eine Verschwendung an: Energie, Zeit, Potenzial, Wachstum und Vertrautheit.
 

WARUM GESCHIEHT DAS?

Klar, einerseits Selbstschutz (Angst) und andererseits Gewohnheit (Trägheit).

Beides ist aber Müll. Aus Angst muss man raus. Sie überwinden – will man glücklich und frei leben. Schützt Du hingegen Deine Ängste und Schwächen, dann werden sie nur wachsen und sich verhärten. Glückwunsch. So werden Blockaden geboren und auch gleich zementiert.

Und Trägheit: macht nur fett, auch die Seele. Der Körper ist nur ein Symptom. Oder wunderst Du Dich wirklich darüber, dass kaum eine Diät langfristig funktioniert. Warum über 95 % aller Diätenden rückfällig werden und es oft noch schlimmer wird?

Na, weil es kein körperliches Problem ist. Genauso wie ein chronisch schmächtiger Körper kein Trainingsproblem ist und ein leeres Konto kein finanzielles.
 

LIFE IS SIMPLE – PEOPLE MAKES IT COMPLICATED

Nichts ist einfacher als Fett ab- sowie Muskeln aufzubauen und die Welt platzt nur so vor Moneten. Täglich werden neue Milliarden gedruckt, per Knopfdruck geschaffen und in Umlauf gebracht.

Falls von all diesem majestätischen Flow an Wachstum, Entwicklung und Reichtum nicht ausreichend viel durch Dein Leben strömt, dann liegt das allein an Dir – an Deinem Mindset, Deinem Umfeld und Deinen Blockaden.

(Ja, auch Dein Umfeld ist Deine Sache. Wenn Du irgendwo nicht so leben und prosperieren kannst, wie Du willst, dann hau halt ab. Geht nicht, gibt’s nicht. Hat schon seine Gründe, dass in der Wüste keine Eichen wachsen. Bäume haben Wurzeln. Menschen haben Beine und der Geist hat Flügel.)
 

FAKT IST

Du stehst mitten im größten Fluss des Lebens, den dieses Sonnensystem je geschaffen hat. Doch wenn Du ihm den Rücken kehrst, bockig bist und die Arme verschränkst, dann ist es doch klar … dann fließt alles an Dir vorbei.

Du musst Dich ihm zuwenden, ihn lieben, lernen, verstehen, Dich öffnen und ihm entgegengehen – denn am Widerstand wächst die Kraft. Wie sagte schon Aristoteles Onassis, einer der reichsten Menschen ever:

„Dem Geld darf man nicht hinterherlaufen, man muss ihm entgegengehen.“
 

DAS GILT FÜR SO ZIEMLICH ALLES IM LEBEN

Viele Menschen sind jedoch Verzweifelte, die allem und jedem hinterherlaufen – weder stark noch stabil. Unheimlich unattraktiv. Und die Strömung ist meist schneller. Also hör auf nach der Vergangenheit zu streben, sonst wirst Du das JETZT verpassen. #hicetnunc
 

MENNO

Viele gibt es, die einfach nur stehen bleiben und gar nichts machen. Mies gelaunt posaunen sie raus, dass sie das alles zwar auch wollen, aber nicht verstehen und nicht können. Drama-Queens. Wollen alles geschenkt und in den Arsch geschoben bekommen – weil sie als Kinder daran gewöhnt wurden und es nie überwunden haben. Aber Stoffwechsel funktioniert anders (oben kommt das Essen rein).

Vor ihnen zappeln die Fische. Doch sie verhungern lieber. Irgend jemand soll sie fangen, zubereiten, vorkauen. Und trotzdem schmeckt es nicht. #hmpf
 

DAS FRAPPIERENDE DARAN?

Das funktioniert ziemlich gut. Setzt sich durch. Entsprechend wird die „Fähigkeit“ zu diesem Verhalten sogar genetisiert und vererbt. Irgendwo gibt’s immer einen Doofen bzw. Gutherzigen mit ausreichend Mit-Leid (weil er oder sie selbst gerne leidet), der sich schon kümmert.

Und so zementiert sich die Opferperspektive, meist schon in jungen Jahren. Sie hat viele Namen: Sucht, SM, Fettleibigkeit, Aufopferung, Depression, Bulimie, Burnout, Berufsunfähigkeit, Suizid(versuch) …
 

TELEOLOGIE

Jeder, der mit so etwas ringt, der identifiziert sich auch damit, ist blockiert, aus dem Gleichgewicht und bekommt dadurch: Energie, Aufmerksamkeit und Mit-Leid.

Das kann gar abhängig machen. So, dass manche sich umso mehr hängen lassen, je mehr sich andere kümmern und sorgen. Bio-logisch, ein Transfer von Energie. Parasitär; aber wirksam und Teil des Systems. Merk Dir, trotz all der humanen Ideale: Es wird immer so sein, denn die Natur besetzt immer alle verfügbaren Nischen und zwar umso mehr, je höher der Bevölkerungsdruck steigt.

Selbst in einer absolut heilen Welt, würde es Menschen geben, die leiden – weil das in vielen Fällen überhaupt nicht von äußeren Bedingungen abhängt, sondern von innen kommt.
 

UND NUN?

Wer das ändern will, muss sich selbst überwinden. Doch das schaffen die Wenigsten. Sie bräuchten einen massiven Impuls, einen Schock, einen Durchbruch – die gute alte Erleuchtung. Aber das geschieht nur wenigen – presented by fate – und ist doch so bedeutend. Nicht selten gebären die schlimmsten Momente erst die wahren Menschen: wirksam und würdevoll. #dignitas

Doch solche sind selten. Warum? Den meisten geschieht zu wenig und geht es zu gut. Extreme meiden sie, haben Angst ihr Schneckenhaus zu zerbrechen, sind gegen alles versichert. Mitleid, Aufopferung und Sozialstaat verpacken sie zusätzlich in Watte, füttern sie mit Almosen und beruhigen sie mit Tranquilizern.
 

DAS IST UNHEIMLICH LIEB

… und irgendwie auch smart. Es blockiert Freiheit und Wachstum, aber stabilisiert das Volk. Schließlich sind ruhiggestellte Opfer keine Bedrohung mehr für das System und bringen eine Menge #moneymoneymoney. Dazu noch Stumpfsinn und Spaß und das Menü ist perfekt. Weißt Du, wie die alten Römer das nannten?
 

PANEM ET CIRCENSES – BROT UND SPIELE

Seht zu, dass es dem Volk gut geht, dass es sich amüsiert – dann politisiert es weniger. Und so will es das System.

Was will das System? Ganz einfach: funktionieren. Dafür erschafft es sich Menschen, die alles in Gang bringen, erhalten, schmieren, attackieren, verteidigen und optimieren: Politiker, Lobbyisten, Unternehmer, Beamte, Angestellte, Freiberufler, Kriminelle, Aluhüte, Soldaten, Kranke und Pfandflaschensammler.

Alles nur Marionetten eines kosmischen evolutionären Systems, das allein naturgesetzlichen Prinzipien folgt und brachial diversifiziert. Geradezu magisch. Und wer sitzt am Ruder? #mutternatur
 

WER DAGEGEN ANKÄMPFT

… gehört auch nur zu den Opfern und Verzweifelten – sonst müsste er ja nicht dagegen kämpfen. Aber das ist unmöglich. Hier wirken die einzig wirklich bindenden Gesetze: Naturgesetze.

Das System an sich bleibt immer dasselbe und ist doch nie das Gleiche: immer evolutionär. Es aktualisiert sich stetig neu, entwickelt neuere, ausdifferenziertere und besser integrierte Versionen. Hängt sich irgendwann komplett auf und startet erneut in irgendeiner simplen Betaversion #fragdiedinosaurier. Zufall und Notwendigkeit, wie es Jacques Monod so treffend nannte (Buch lesen!).
 

THAT’S THE WAY OF LIFE

So macht es Mutter Natur schon seit Jahrmilliarden in unserem Universum. Auf Millionen von Planeten parallel und in alle Ewigkeit in multiplen weiteren Universen. Versuch, es zu verstehen, lerne daraus, improve your philosophy and go with the flow or you will suffer in a place full of potential power and pleasure. Amor Fati! #rick&morty
 

ANYWAY – ZURÜCK ZUM HIKE

Wir waren inzwischen im letzten indischen Bergdorf angekommen, parkten den Mercedes und folgten Google Maps per pedes in Richtung Abenteuer, zum Eingang des Nationalparks. Nur noch um die Ecke, über die Brücke und schon kanns losgehen …

Doch fuck) Um die Ecke klappt noch, aber da ist keine Brücke. Nur ein Gebirgsfluss und die Straße führt mitten hinein. Wir stehen da wie der Ochs vor der frisch gestrichenen Stalltür. Die Einheimischen lachen, erzählen, dass sie hier sonst mit dem Jeep queren – außerhalb des Monsoons.
 

ICH LACHE

… ziehe mir die Chucks aus, packe Smartphone und Schlüssel rein und greife mit meiner linken ihre rechte Hand, nachdem sie sich ebenfalls die Schuhe ausgezogen hat. Und los geht’s: ab durch die Strömung.

Ein Einheimischer kommt uns hinterher, auch in den Fluss. Das gefällt ihr gar nicht. Sie fangen an zu streiten, auf Hindi. Bollywood. Die Anwältin fängt wieder Feuer. Der Einheimische wird plötzlich still. Mit böse verzogenem Mund dreht er nicht um, nein er hastet an uns vorbei, zur anderen Seite.
 

FRAGEND SCHAUE ICH SIE AN

Sie erklärt, der wollte nur Geld. Wir schaffen das aber auch so. Er meinte, wir würden sterben in der Strömung. „Ich hab IHM den Tod gewünscht“, hängt sie noch an. Und ICH denk mir so: „Oh key…“

Die Strömung war tatsächlich nicht ohne, doch wir haben es gewuppt. Die Retourkutsche ließ jedoch schon auf sich warten: Am Eingangstor zum Nationalpark wartete der Wärter, rechts daneben der weiterhin mies dreinblickende Flussmensch, noch immer am Leben.
 

„WIR HABEN GESCHLOSSEN

… wegen Überschwemmungen. Wege unpassierbar. Brücke weggerissen. War ein starker Monsoon dies Jahr.“

Der Flussmensch grinst. Die Anwältin will Verantwortliche sprechen und los geht das Telefonieren und Streiten. Erneut. Nettes Theater. Doch es bringt nichts. Rückzug.
 

„GESCHIEHT DIR DAS ÖFTER?“

… frage ich sie? „Ja, ständig. Deswegen musste ich auch aus der Stadt und dem Job raus. Männer sind Schweine, besonders hier im Land. Ständig muss man kämpfen. Und als Frau in Indien hat man es nicht leicht“, antwortet sie.

Da ist was dran und gerade Letzteres stimmt umfänglich. Indien gilt als eines der gefährlichsten Länder für allein reisende Frauen und vielen Einheimischen geht es nicht besser. Das Kastensystem ist immer noch präsent und dass das Verbrennen von Hexen nicht mehr ganz so en vogue ist, ist in vielen Dörfern noch nicht angekommen. #desperatehousewives

Und doch frage ich mich (und sie), ob sie nicht vielleicht doch den ein oder anderen Kampf selbst provoziere – und ob all das nicht auch massive Nachteile mit sich bringe?! Das Instant Karma hatte bereits gesprochen.
 

EASY

Ich hätte den Flussmenschen schlicht freundlich ausgelacht (das funktioniert bei so ziemlich allen Menschen) und wäre weitergelaufen. Und der Pförtner hätte uns für ein paar hundert Rupien salutierend den Schlagbaum erektiert. So kommt man entspannt und geschmeidig durch Indien.
 

ZURÜCK DURCH DEN FLUSS

… aber noch längst nicht aufgegeben. Auf der anderen Seite folgen wir dem Ufer und als das Gestrüpp zu dicht und die Spinnennetze so groß wie Wagenräder werden (in Indien fangen die Vögel), folgen wir dicht am Fluss verlaufenden Bahngleisen, kommen so auch an die Nationalparkgrenze, klettern über den Zaun und sind drin.
 

LOS GEHT DAS ABENTEUER

… und davon erleben wir so einige und schlussendlich, fünf Stunden später, einen bombastischen Wasserfall, ganz für uns allein. Auf dem Weg queren wir Flüsse und Bäche. Weil eine Brücke weggerissen und die Strömung zu stark ist, müssen wir ins Gebirge ausweichen, zurück auf die Gleise und durch Tunnel hindurch. Eine grinsende Omi, die mitten im Nirgendwo in einer Hütte lebt, macht uns einen Chai und bricht mir eine Betelnuss auf.
#beteljuicebeteljuicebeteljuice
 

IM DORF HIESS ES NOCH:

„Seid zurück, bevor es dunkel wird. Der Park macht nicht ohne Grund sonst um 4 Uhr nachmittags zu.“ Wir haben gelächelt und naja, pünktlich zur Dämmerung sind wir auch: am Wasserfall.

Auf dem Weg dorthin sind wir Gleisarbeitern und ein paar zwielichtigen Gesellen begegnet. Mit so ziemlich jedem hat sie sich angelegt. Tagsüber fand ich das interessant und es war auch wertvoll, um ihr ihre Muster bewusst zu machen. Aber all diese wütenden Kollegen im Wald (Inder können sehr nachtragend sein – sind nämlich Menschen), sind in der Dunkelheit dann doch ein gewisses Risiko. Und wir befinden uns mitten im Dschungel.


 

WARST DU SCHON MAL NACHTS IM DSCHUNGEL?

Es ist stockfinster, also wirklich stockfinster und schwül und Myriaden von Tieren schreien, brüllen, zirpen und zwitschern. Ein europäischer Wald bei Nacht ist mucksmäuschenleise. Zerbricht irgendwo ein Ast, dann hört man es meilenweit. Die Zeit scheint still zu stehen.

Hier im indischen Dschungel gehen wir nebeneinander und müssen fast schreien, um uns zu verständigen. Lärmpegel: startendes Flugzeug. Handyempfang: null. Also nach Gefühl zurück. Ohne Google Maps. Ohne sichtbaren Weg. Intuitiv. Nochmal 12 Kilometer. Easy …
 

DOCH PLÖTZLICH WURDE MIR KLAR

… warum der Park sonst um vier schließt: Katzen. Nein, nicht die flauschigen Whiskasinhalatoren im Handtaschenformat. Großkatzen: krass, aggressiv, geschmeidig und mächtig. Leoparden, Panther und Tiger; männliche Tiger bringen über 300 Kilogramm auf die Waage. #noteasytolift

Am Eingangstor waren sie alle schön auf Bildern dargestellt (da sahen sie noch ganz nett aus) und deswegen fahren die Leute hier normalerweise auch im Jeep durch.
 

UND DIE SEHEN NACHTS WEIT BESSER

Alle Katzen haben einen Restlichtverstärker in ihren Augen, das sogenannte Tapetum lucidum. Das sorgt auch für das geheimnisvoll Leuchten derselben, wenn man sie nachts mit der Lampe oder dem Scheinwerfer anstrahlt. Ich bin jedoch schon einige Kapitel weiter, in meiner Bibliothek.

Im letzten Hinterstübchen suche ich nach den Survival-Büchern, die ich schon gelesen habe. Wie war das nochmal bei Großkatzen? Laut sein und sie so verscheuchen oder werden sie so erst angezogen und es ist weit besser, so still wie möglich zu sein und unter den Lärmteppich des Dschungels zu schlüpfen? Oder galt das für Bären? Und was ist, wenn plötzlich eine vor Dir steht? Stehen bleiben und verharren oder groß machen und brüllen – na sicher nicht weglaufen. Auf die Nase, in die Augen, in den Schwitzkasten oder über die Mutter lustig machen? Und …
 

WAS TANZT HIER SONST NOCH DURCH DIE NACHT?

Heimisch sind die bis über fünf Meter langen Königs-Cobras, die größte Giftschlange der Welt. Ein wunderschönes, majestätisches Tier, das sich bei Gefahr mannshoch aufrichten und eindringlich fauchen kann. Schau es Dir bei Youtube an. Die Legende besagt, dass solche eine Majestät ihren Schirm über dem meditierenden Buddha aufgespannt hat, als der Monsoon einsetzte, er (ohne Erleuchtung) aber nicht gehen wollte.
#trumpy
 

SNAKEEATER

Glücklicherweise stehen wir bei ihr nicht auf dem Speiseplan. Sie ernährt sich primär von anderen Schlangen und ist tagaktiv. Nicht so wie die feuerwehrschlauchdicken Pythons, die sich tagsüber gerne um Bäume wickeln, um so die Knochen ihrer einverleibten Mahlzeit aufzubrechen #kauenrules.

Bis zu 10 Meter lang und 180 Kilo schwer werden sie – dann nicht mehr baumkompatibel. Besonders mit einem Schaf, Reh oder Wildschwein im Bauch. Menschenfresser? Gelegentlich, also selten. Meist ist es umgekehrt und die Menschen töten dieses wunderschöne Geschöpf aus Dummheit und Angst (fast dasselbe).

Weiter auf der Checkliste: Wie weit steigen Krokodile eigentlich auf oder bleiben sie immer in den niederen Flussbereichen? Viele spannende Fragen.
 

UND SO VER-GEHEN EIN PAAR BANGE STUNDEN

Höchste Anspannung. Die Anwältin schlägt sich wirklich tapfer und ist wie ausgewechselt. Halb im Ernst, halb im Scherz philosophieren wir darüber, ob wir eher wegen eines wütenden Gleisarbeitermobs oder wegen eines hungrigen Tigers nicht mehr heil nach Hause kommen. Eines ist sicher: falls ja, dann werden wir bombastisch schlafen.

Beim Queren lassen wir inzwischen die Schuhe an. Bei meinen Chucks wäre alles andere auch nicht smart. Sie sind inzwischen blutig und meine Füße voll Blasen, garniert von der ein oder anderen Schnittwunde vom Barfußlaufen, Schwimmen und Queren.
 

NACH MONATELANGEM LOCKDOWN

… einfach mal knapp 24 km wandern zu gehen, in völlig unpassenden Schuhen, war auf jeden Fall ein ordentliches Brett für meine Füße. Das war mir schon vorher bewusst, aber auch egal. Als überzeugter Minimalist hat man keinen Schuhschrank im Handgepäck. Zudem war ich sowohl auf dem Franziskusweg als auch auf dem Dach der Welt wochenlang in Barfußschuhen unterwegs. Was soll ein Tag in Indien da schon ausrichten.

Naja … Erst zwei Wochen später werden sich zuerst die Schmerzen auflösen und dann zwei komplette Fußnägel ab. Ist mir noch nie passiert, aber die wollen wohl nie wieder in irgendwelche Schuhe. So long. Dr. Google sagt, dass sie wieder nachwachsen.
 

DA – FEUER

Nur noch knapp 3 km vom nächsten Dorf entfernt sehen wir es leuchten. Ein Lagerfeuer. Wir wissen nicht, ob das gut oder schlecht ist. Und wer ist das zugehörige Rumpelstilzchen: unser Flussmensch. Nachts. Im Wald. Allein. Gruselig. Was hat er vorhin noch gesagt? Ja, genau, dass wir sterben werden. Und wer kriegt sich wieder in die Haare?
 

RICHTIG: DIE BEIDEN

… auf Hindi, so dass ich nichts verstehen und kaum eingreifen kann. Irgendwann fängt er nur noch an, auf ihre mehr als nur üppige Oberweite zu starren, die sie mehr als nur freizügig im BH und bei offener Bluse zur Verfügung stellt. In Indien auch keine gute Idee, aber bei den saunaartigen Bedingungen durchaus verständlich. Ich hab mich meines Shirts schon auf dem Hinweg entledigt. #hakunamatata

Er starrt sie nur noch an. Sie hasst ihn. Ich pfeif ihn zurecht und sie ebenso. Weiter geht’s. Wir sind noch längst nicht am Auto. Zum Glück übertönt das Adrenalin die Schmerzen.
 

IRGENDWANN KOMMEN WIR AN

Lichter, Gleise, Straße, Menschen, Zaun, Parkplatz: Auto. Drin.

Tief durchatmen. Ich fange an zu lachen. Sie auch. Und zu weinen und zu lachen und zu weinen. Sie kann das gleichzeitig. Sie ist komplett durch. Und ihr wird bewusst, wie viel Stress sie sich doch täglich selbst erschafft – zB auch, weil sie nicht früher los wollte und dann noch ne Stunde zu spät kam. Ich lach sie aus. Sie lacht über meine blutenden Füße.

Euphorisch bis zum geht nicht mehr fahren wir nach Hause, besprechen alles, lassen es Revue passieren. Lachen. Reflektieren. Kaum ein Mensch ist glücklicher als der, der einer Gefahr entronnen ist und sich wieder sicher fühlt. Noch einmal unter den Wasserfall, diesmal den heimischen, und ab ins Bett. Die Moral von der Geschicht:
 

MACH KEINEN STRESS – DAS LOHNT SICH NICHT

… denn oft entsteht er nur, weil Du siehst, was nicht ist, und es dadurch erst erschaffst. #selbsterfüllendeprophezeiung

Und ja: dann ist es wirklich da. Lässt Dich fühlen, richtig gelegen zu haben und machst Dich selbst doch nur zum Narren. Verzweifelst an der Welt und schaffst sie selbst. So …
 

OPEN YOUR MIND & KISS FROM GOA

Notiz an mich: Survival Buch lesen.

„Du stehst mitten im größten Fluss des Lebens, den dieses Sonnensystem je geschaffen hat. Doch wenn Du ihm den Rücken kehrst, bockig bist und die Arme verschränkst, dann ist es doch klar … dann fließt alles an Dir vorbei.

Du musst Dich ihm zuwenden, ihn lieben, lernen, verstehen, Dich öffnen und ihm entgegengehen – denn am Widerstand wächst die Kraft.“

Dr. Z

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Geschrieben von: Dr. Z

„Amor Fati bedeutet: Liebe das Schicksal … und das Schicksal wird Dich lieben. Tanze durchs Leben und das Leben wird mit Dir tanzen. Vertraue der Natur und die Natur wird Dir vertrauen. Investiere in Deine Entwicklung und die Entwicklung wird in Dich investieren. So ist das Leben: Es gibt, was Du gibst. Gib also Wachstum, Liebe und Glück – und Du wirst ernten, was Du säst.“

7 Kommentare

  1. Avatar

    Christian hat bei Facebook folgendes dazu geschrieben:

    „Tja, das digitale Coaching …
    Wegen der im Artikel genannten Gründe hatte ich dem digitalen Coaching nie wirklich eine Chance gegeben.

    Dank Corona hab ich es doch getan. Und dank einer chinesischen Klientin, die es um jeden Preis auch digital machen wollte – weil das geplante Coaching in Indien nicht stattfinden konnte (die hatten da irgend so ein Virusproblem).

    Das Faszinierende: Es funktioniert bombastisch, auf eine ganz eigene Weise, durch fünf besondere Zutaten: Zeit, Sicherheit, Distanz und Fünfe gerade sein lassen.

    Beim digitalen Coaching haben die Klienten 24 Stunden Zeit, um auf meine Fragen, Aufgaben, Anstöße und Gedanken zu reagieren – von zuhause aus: einer sicheren, gewohnten Umgebung und mit viel Zeit zum Nachdenken und Reagieren. Was dann hochkommt, sollen sie ungefiltert kommunizieren.

    Dann erlebe ich oft hautnah mit, wie zerrissen manche sind und wo ihre Schwachstellen und Blockaden liegen – und kann das gezielt bewusst machen und bearbeiten.

    In der Praxis sieht das dann so aus, dass mitunter ein und dieselbe Person erstmal rein vernünftig reagiert, dann etwas später wütend wird (auf sich oder mich) und noch ein paar Stunden später sich weinend entschuldigt und komplett verzweifelt ist – oder umgekehrt.

    Hier erlebe ich das komplette Spektrum einer Person und auch deren Muster (wann am Tag ist sie stabil und positiv, wann depressiv oder irrational) – weil ich immer erst am nächsten Tag wieder reagiere. Bis dahin kann sich der Klient komplett austoben – aus sich heraus kommen, selbst bewusst werden, reflektieren, eskalieren und optimieren. All das IN der Komfortzone.

    Und das ist der Unterschied zum persönlichen Coaching. Da befindet sich der Klient AUßERHALB seiner Komfortzone. Wir sind quasi Tag und Nacht zusammen, überwinden Ängste und Grenzen und ich reagiere meist direkt. Das hat auch viele Vorteile und eine besondere Eigendynamik – zudem ist es weit lustiger und stabiler, durch mich.

    Beim digitalen Coaching bleibt der Klient mehr er selbst. Schnell zeigt sich, wie kontrovers und zerstritten er innerlich ist (auf sich allein gestellt). Gleichzeitig zeigt sich aber auch, wie gut er (oder sie; hab 50% weibliche Klienten) in der Struktur des digitalen Coachings lernen kann, sich selbst zu ordnen, zu energetisieren und zu therapieren – je mehr ich beibringe, wie das funktioniert. Und das ist schlussendlich das Ziel: gute Laune & Selbstwirksamkeit.

    Im Zuge weniger Wochen werden dann auch die Denkmuster und Selbstgespräche der Klienten stabiler und konstruktiver, was ich an ihren täglichen Sprachnachrichten, Fortschritten und Handlungen erkennen und weiter fördern kann – all das inmitten und eingeflochten in ihren Alltag (und dessen zusätzliche Probleme/Herausforderungen, die wir ebenfalls alle angehen). #holistix

    Ein weiterer Vorteil beim digitalen Coaching ist, dass ich mich gleich um mehrere Klienten kümmern kann. Beim persönlichen Coaching habe ich immer nur einen Klienten pro Monat, zwölf im Jahr.

    Beim digitalen Coaching sind es fünf pro Monat – aber auch nur noch solange Corona vorherrscht. Danach starten die persönlichen Coachings wieder und ich werd das digitale reduzieren auf zwei oder drei.

    Nicht, dass es noch in Arbeit ausartet. Schließlich lässt es sich auf diesem Planeten auch wunderbar ohne Arbeit leben) #konfusius“

    Antworten
  2. Avatar

    Was jetzt? Also macht doch nur 1:1 Coaching Sinn? Du tust doch auch digital Coachen. Kein Widerspruch?

    Antworten
  3. Avatar

    Great written.

    I also wanna go wild with you 0:)

    Antworten
  4. Avatar

    Und die Moral von der Geschicht: Christians Füße mögen den Dschungel nicht

    Wahrscheinlich hätte sich irgendein Tier an mir den Magen verdorben 🤣

    Antworten
  5. Avatar

    Krasse Story!
    Schon beim Lesen wurde mir ganz mulmig, haha.

    Weiter so!

    Antworten
  6. Avatar

    Absolut unverantwortlich!
    Wo kann ich mich anmelden?

    Antworten
  7. Avatar

    First. In den Dschungel wollte ich auch schon immer mal. Danke für den Einblick.

    Antworten

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Jede Frau ist eine Herausforderung

Eine Herausforderung der Natur: Mit jeder Geburt schenkt Mutter uns ein ganz besonderes Wesen – ein natürliches, sinnliches, zerbrechliches, gefühlvolles, warmherziges, leidenschaftliches, sorgsames und verspieltes Bündel Energie.
Die große Herausforderung für jede Frau selbst ist es, sich diese wundervolle Weiblichkeit zu erhalten, in einer schroffen und kalten Welt wie dieser …

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Dancing on my own

Dancing on my own

Sind wir dafür gemacht alleine zu sein? Können wir als Menschen nur in einer Partnerschaft wirkliches Glück finden? Ist es für mich vorstellbar dauerhaft alleine durch die Welt zu reisen?
Diese Fragen habe ich mir vor einiger Zeit gestellt. Meine Auseinandersetzung und den innerlichen Kampf mit diesem Lebens-Wert „Partnerschaft/Beziehung“ beschreibe ich in diesem Artikel.

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