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Artikel Nummer vier aus der Artikelreihe “Mindset is everything: Wie Du einen starken und stabilen Geist für ein erfülltes, glückliches und erfolgreiches Leben entwickelst”. Dieser Artikel lehnt sich thematisch an den vorherigen “Keine Angst vor Veränderungen – MIE#03” an.

“You may not control all the events that happen to you, but you can decide not to be reduced by them.” – Maya Angelou

FÜR JEDE EVENTUALITÄT SCHON MAL EINE LÖSUNG HABEN …

Ist ne ziemliche Scheiß-Idee. Sehr energetisch aufwendig, stressig, alles andere als simpel. Zudem kann man immer noch ein mögliches Zukunftsszenario aus dem Hut zaubern, sodass man nie richtig am Ende ist. Die Idee, sich für jedes möglicherweise eintretende Szenario, schon mal nen Kopp zu machen, ist ja gut gemeint, denn sie soll Sicherheit und Kontrolle geben. Klar wird jetzt der ein oder andere Philosoph unter euch sagen: “Was ist schon sicher im Leben, außer der Tod?” Zurecht. Ich würde dann noch ergänzen, dass Sicherheit die größte Illusion ist. Dass es unmöglich ist, alles jederzeit zu kontrollieren und das es Dinge in Deinem Leben geben wird, die Du nicht verhindern kannst, weil sie außerhalb Deiner Kontrolle, außerhalb Deines Einflussbereiches liegen.

Und das ist auch nicht schlimm. Tragisch wird es nur dann, wenn Du nicht erkennst und akzeptierst, dass es Dinge außerhalb Deiner Kontrolle gibt und versuchst sie krampfhaft zu beeinflussen oder ungeschehen zu machen.
“Vertrauen ist gut, doch Kontrolle ist besser”, heißt das Sprichwort. In diesem Zusammenhang würde ich sagen: “Kontrolle ist gut, aber Vertrauen ins Leben und Dich ist besser.” Oder wie Rüpel-Rapper Bushido meint: “Ich könnt‘ mich theoretisch einfach besser absichern. Doch wozu, alter? Risiko ist praktischer.”

GOTT SEI DANK NICHT DU?

Wenn Du jetzt denkst, klar ist ja logisch, ich kann die Sonne nicht vom Scheinen abhalten, den Regen nicht vom Fallen und mir ist auch klar, das Menschen sterben. Dann kann ich nur sagen, ja richtig, aber ich meinte das etwas anders. Ich meinte darüber hinaus folgende Dinge, die darauf hinweisen können, dass Du Dich häufig auf Dinge außerhalb Deiner Kontrolle fokussierst:

  • Du malst Dir in Deinen Gedanken oft aus, was alles Schlimmes und Negatives passieren kann.
  • Du verbringst viel Zeit und Energie damit, zu verhindern, dass etwas Schlimmes passiert.
  • Du brauchst nicht nur Plan B, sondern auch Plan X, Y und Z.
  • Andere Leute sagen Dir, dass du ein “Kontrollfreak” bist.
  • Du kannst nur schwer Aufgaben delegieren, weil Du glaubst sie werden eh nicht richtig erledigt.
  • Selbst wenn Du erkennst, dass Du nicht in der Lage bist, eine Situation komplett zu kontrollieren, kämpfst Du damit, sie loszulassen.
  • Dich belasten Dinge aus der Vergangenheit.
  • Du hast Probleme damit tiefe, Beziehungen einzugehen, weil Du Dich nicht öffnen und vertrauen kannst.
  • Du regst Dich oft schon über “ungelegte Eier” auf.

WARUM WILLST DU KONTROLLE?

Klar hab ich gerade schon gesagt: Sicherheit. Außerdem suggeriert Kontrolle Stabilität. Aber tatsächlich wird mit übermäßigem Fokus auf Dinge außerhalb Deines Einflussbereiches alles viel instabiler. Du wirst viel instabiler und labiler. Ein großer Trugschluss. Das kann so weit gehen, dass es Dich innerlich zerreißt.

Neben dem Versuch, Sicherheit und Stabilität zu erlangen, willst Du vermutlich nicht verletzt werden. Keine negativen Emotionen fühlen. Der Versuch, alles zu kontrollieren, ist somit oft ein Mechanismus, um Angst zu bewältigen. Wenn Du weißt, dass Du alles unter Kontrolle hast, was gibt es dann noch zu befürchten? Anstatt Dich darauf zu konzentrieren, Deine Ängste zu kontrollieren, versuchst Du, Deine Umgebung zu kontrollieren. Putzige Idee.

Obwohl Du vielleicht denkst, dass sich Dein Stress und Deine Angst reduzieren werden, wenn Du Dich mehr anstrengst und die Situation kontrollierst, steigt Dein Stress und Deine Angst auf lange Sicht jedes Mal, wenn Du bei dem Versuch scheiterst, die Kontrolle zu erlangen.

DIE LÖSUNG?

Loslassen. Simple as that. Versperre Dich nicht den negativen Emotionen und der Angst. Halte Sie aus, erfahre sie und dann lass sie wieder los. Wenn Du lernst, die Details, die Du nicht kontrollieren kannst, loszulassen, bekommst Du eine ganze Menge an Zeit und Energie zurück. Die kannst Du dann in Dich investieren oder Dingen widmen, für die es sich lohnt, diese aufzuwenden.

Vertrau in das Leben, werde Dir Deiner Vergänglichkeit bewusst und mach Deine Hausaufgaben. Nur so wirst Du die Sicherheit mehr in Dich hineinverlagern, die Du sonst im Außen suchst. Denn dann weißt Du, egal was kommt, Du schaukelst das schon.

ABER DU BIST EIN SUPERHERO?

Du denkst oft, dass wenn Du es nur hart und oft genug versuchst, dann wird sich schon alles so fügen, wie Du es willst? Dein Einsatz in allen Ehren, aber auch das wird nicht passieren. Harte Arbeit ist gut, aber nur dort, wo sie auch Sinn macht und das ist nur innerhalb Deines Einflussbereiches. Mach Dir das bewusst. Sonst vergebene Liebesmühe.

EXTERNER ODER INTERNER LOCUS

Nein, damit meine ich nicht die klassische Außentoilette vs. Proleten-Latrinen-Thron. Mit Locus ist das lateinische Wort für Ort gemeint. Da die Psychologen sich aber immer so fancy Namen einfallen lassen, heißt das Konzept tatsächlich external or internal locus of control.

Auf gut Deutsch: Menschen mit einem externen locus of control glauben, dass ihr Leben in hohem Maße von Schicksal, Glück oder Bestimmung abhängt. Sie glauben eher: „Was auch immer sein soll, wird sein“.

Menschen mit einem internen locus of control glauben, dass sie die volle Kontrolle über ihre Zukunft haben. Sie übernehmen die volle Verantwortung für ihre Erfolge und Misserfolge im Leben. Sie glauben, dass sie die Fähigkeit haben, alles zu kontrollieren, von ihrer finanziellen Zukunft bis hin zu ihrer Gesundheit.

Dein locus of control bestimmt, wie Du Deine Umstände siehst. Zudem ist er beeinflusst durch Deine Kindheit, Prägungen und eigene Erfahrungen. Kannst Du erkennen, wie im externen locus of control schon die “Opferperspektive” mitschwingt und quasi darauf wartet, ausgepackt zu werden? Für alle, die noch mal etwas tiefer rein wollen, einfach noch mal Artikel “Kein Selbstmitleid – MIE#01” lesen. Hier gehe ich tiefer auf die Opferrolle ein.

HEISST ZUSAMMENGEFASST

Dein Versuch, die vollständige Kontrolle zu behalten, führt zu größerer Angst. Dein Versuch, Deine Angst in den Griff zu bekommen, indem Du versuchst, alles zu kontrollieren, wird definitiv nach hinten losgehen. Je erfolgloser Deine Versuche sind, desto ängstlicher wirst Du. Im Grunde zum Scheitern verurteilt. Der Versuch, alles kontrollieren zu wollen, ist also sowohl eine Verschwendung an Zeit als auch Energie. Schau Dir lieber die Angst, die dahinter steht an und löse diese auf. Das macht mehr Sinn.

Dir zu wünschen, dass die Umstände anders wären, zu versuchen, Menschen davon zu überzeugen, dass sie alles so machen müssen wie Du es willst oder zu versuchen, alle negativen Dinge zu verhindern, ist anstrengend und sinnlos. Nimm stattdessen die Energie und investiere Sie stattdessen in Dich oder in Problemlösungen in Deinem Einflussbereich.

HAUSAUFGABEN

Frage Dich, welche Ängste Du hast. Warum und was musst Du kontrollieren? Was lässt Dich nachts nicht schlafen? Schreibe das alles über mehrere Tage auf einen Zettel und dann verbrenne diesen symbolisch. Wiederhole dies mehrfach und trainiere so den Prozess des Loslassens.

Alternativ höre Musik, mit der Du innerlich in Resonanz gehst und die Dich in Emotion versetzt. Lass Dich richtig reinfallen und durchlebe alles so detailliert wie möglich. Das Zulassen und Durchleben von Emotionen kann ebenfalls beim Loslassen helfen.

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„You may not control all the events that happen to you, but you can decide not to be reduced by them.”

Maya Angelou

Sascha | AMOR FATI

AUTOR: Sascha

Sascha ist Philosoph, existenzieller Coach und Online-Marketer. Er lebt frei, ohne festen Wohnsitz und reist dauerhaft. Ihn begeistert die Frage, wie man ein freies, erfülltes Leben mit Flow und Leichtigkeit in allen Lebensbereichen führen kann. Sascha möchte mit seiner Arbeit die AMOR FATI Philosophie weiter verbreiten und etwas von dem Feuer weitergeben, welches in ihm "für ein geiles Leben" brennt.

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