Gesundheit und Fitness nicht vernachlässigen – MIE#14

von | 11.10.2021 | Artikel

Gesundheit und Fitness nicht vernachlässigen MIE#14 | AMOR FATI
Artikel Nummer vierzehn aus der Artikelreihe “Mindset is everything: Wie Du einen starken und stabilen Geist für ein erfülltes, glückliches und erfolgreiches Leben entwickelst”.

In dem heutigen Artikel geht es um folgende Punkte:

  • Warum ist es für die geistige Gesundheit wichtig, auch körperlich gesund und fit zu sein?
  • Welche Maßnahmen der körperlichen Gesundheit und Fitness wirken sich positiv auf die Psyche aus?
  • Welche Maßnahmen kannst Du sofort in Deinen Alltag einbauen, um über Deinen Körper positiven Einfluss auf Deine Psyche zu nehmen?

Obwohl es in dieser Artikelreihe um einen starken Geist geht, kommen wir dennoch um das Thema der körperlichen Gesundheit und Fitness nicht herum. Ich weiß, es ist ausgelutscht, aber ich verspreche, ich mache es kurz und schmerzlos – ohne mich in detaillierten und überbewerteten Essen- / Trainingsplänen zu verlieren.

Take care of your body. It’s the only place you have to live. – Jim Rohn

 

KÖRPER & GEIST SIND EINE EINHEIT

Warum ist es eigentlich für die geistige Gesundheit und Stabilität wichtig, auch körperlich gesund und fit zu sein? Das ist die Kernfrage, die ich an dieser Stelle aufgreifen will.

Körper und Geist hängen untrennbar miteinander zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. Bereits die intensive Vorstellung einer saftigen und erfrischenden Zitrone kann Dir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Alternativ geht natürlich auch ein Eis statt der Zitrone. Auf Deine mentale Vorstellung erfolgt eine körperliche Reaktion.

Ein anderes Beispiel sind morgendliche Magenschmerzen auf Deinem Weg zur Arbeit oder die geistige Instabilität während einer Grippe, bei der Du körperlich so schwach bist, dass Du im Bett liegen musst.

Auch in Schüben auftretende Krankheiten können auf eine Wechselwirkung zwischen Psyche und Körper hinweisen. Tinnitus, Reizdarm, Panikattacken, Schlafstörungen, Depression, Schmerzerkrankungen etc. – sie alle weisen auf die komplexen Verflechtungen zwischen Psyche und Körper hin. Die Psyche beeinflusst den Körper und der Körper beeinflusst die Psyche.

In der Medizin bzw. Psychologie wird dies Psychosomatik genannt und untersucht die vielschichtigen Zusammenhänge zwischen Psyche, Körper und sozialem Umfeld.

 

MIT DEM KÖRPER DEN GEIST BEEINFLUSSEN – DEN KOPF FREI KRIEGEN

Wenn somit der Körper auch auf die psychische Verfassung einwirken kann, dann sollte es also in unserem Interesse sein, genau diese Strippen zu ziehen, wenn wir einen stabilen und starken Geist anstreben. Aber welche Maßnahmen auf der Seite der körperlichen Gesundheit und Fitness wirken denn positiv auf die Psyche? Ich will an dieser Stelle nur die meiner Meinung nach wichtigsten nennen.

Körperliches Training im Fitnessstudio und Kampfsportstudio halte ich für unschlagbar, wenn es darum geht, Stresshormone auf körperlicher Ebene abzubauen und damit den Kopf wieder frei zu kriegen. Selbstredend geht das mit jeder körperlichen Betätigung, aber je größer der Stress, desto mehr hilft ein hartes körperliches Auspowern. Ich kombiniere das gerne mit aufputschender Musik. Körperliche Erschöpfung ist im Übrigen auch das beste Schlafmittel. Solltest Du Probleme haben mit dem Ein- oder Durchschlafen, dann ran an Eisen, Boxsack und Co.

Aus dem Kopf in den Körper heißt somit die Devise. Wenn der Kopf mal wieder Achterbahn fährt, funktioniert auch eine eiskalte Dusche oder Sex super. Dabei ist es erheblich schwieriger bis unmöglich, die Probleme weiter im Kopf zu wälzen.

Selbstverständlich sei an dieser Stelle auch noch mal Yoga und Meditation erwähnt. Auch sie helfen, den Kopf zu entlasten, Stress abzubauen und geistige Stabilität und Stärke zu trainieren. Meditation ist für den Geist, was die Hantelstange für das Muskeltraining ist: unverzichtbar, wenn Du stark werden willst.

Wenn Du also viel mit dem Kopf arbeitest oder oft im Kopf festhängst, dann solltest Du am besten mehrere der angesprochenen Punkte mehrfach in der Woche in Dein Leben integrieren. Am besten alles täglich.

Ich verspreche Dir, vieles wird schnell besser: Bessere Stimmung, tieferer und erholsamen Schlaf, höhere Libido, niedrigere Stresslevel, mehr Humor, mehr Zufriedenheit, stärkere Lösungsorientiertheit, mehr Positivität etc.

 

KÖRPERLICHE BLOCKADEN LÖSEN

Körperliche Blockaden, Verkrampfungen und Verletzungen gilt es also aktiv zu lösen. Neben Yoga eignet sich hier auch klassisches Stretching, um eine schöne Geschmeidigkeit zu erreichen. Diese Geschmeidigkeit wird sich auch auf Deinen Geist übertragen.

Zudem ist es wichtig, körperliche Verkrampfungen, Verkürzungen und Schmerzpunkte auf der physischen Seite zu bearbeiten. Bei meiner doppelten Skoliose war es mir früher nicht möglich, ohne Rückenschmerzen nur den Staubsauger zu schwingen. Heute sind die Schmerzen weg und ich kann ohne Probleme viele Kilometer ohne Beschwerden laufen. Warum?

Täglich Yoga, Stretching und Faszientraining. Kein Heckmeck. Alle glauben immer, dass man wer weiß, was machen muss. Einfach 30 Minuten täglich und noch ein bisschen mit dem Faszienball den Rücken bearbeiten, wenn ich eine Serie schaue und fertig is die Laube. Investition: Faszienball 8€ von Decathlon.
Bücher oder YouTube-Videos zu Yoga, Stretching und Faszientraining gibts zu hauf. Vielfach kostenfrei.

Ich bin auch Fan von guter manueller Therapie oder Chiropraktik. Immer wenn ich in Deutschland bin, mache ich ein paar Einheiten. Nicht ganz so günstig wie der Faszienball, aber dafür kommt man noch tiefer ins Gewebe. Jeden Euro wert.

Ich habe mir beispielsweise im März im Outdoor-Gym in Dubai eine Verhärtung des Schultermuskels zugezogen und meine lange Bizepssehne überreizt. Die Kombination aus Faszientraining und einer Sitzung manueller Physiotherapie hat alles behoben. Zuvor war mein Arm in der Bewegung so eingeschränkt, dass es mich natürlich aufgrund der Einschränkungen und Schmerzen hart angekotzt hat. Wie gesagt: Körper und Psyche hängen zusammen.

 

ERNÄHRUNG IM GRIFF HABEN

Pizza, Pommes, Burger sind pauschal nicht schlecht. Wenn Du aber Deiner Ernährung nicht im Griff hast und Dich hauptsächlich von Fast Food, Süßigkeiten und Co. ernährst, dann wirkt sich das nicht nur auf Deine körperliche Gesundheit aus, sondern auch auf den Geist.

Energielosigkeit, Antriebslosigkeit, Lethargie oder depressive Stimmungen sind häufig auch auf eine Ernährung mit viel hoch verarbeiteten Lebensmitteln zurückzuführen. Wenn Dein Magen das schwere Essen Ewigkeiten verdauen muss und Du ins Fresskoma fällst, dann ist es nicht verwunderlich, wenn der Geist nicht leistungsfähig ist.

Selbiges gilt im Übrigen auch für aktives Verhungern. Beim dauerhaften “Fressrausch” einer halben Schüssel Reis und 500 kcal am Tag sollte es einleuchten, dass nie im Leben ein energetisches Leben auf körperlicher und psychischer Ebene möglich ist. Hat Dein Körper keine Energie, hat Deine Psyche häufig auch keine.

Daumenregel: Nicht dauerhaft verhungern, nicht dauerhaft überfressen. 80 % unverarbeitete Lebensmittel essen. Ab und zu mal Fasten oder ordentlich reinhauen ist sogar erwünscht. Reinigt den Körper und kurbelt den Stoffwechsel an.

Ich esse häufig nur zwei Mal pro Tag. Spart nicht nur Geld, sondern auch das Mittagskoma und Zeit. So bin ich viel produktiver. Spätes Frühstück und Abendessen. Das meistens auch etwas später als die heiligen 18:00 Uhr. Oftmals gehe ich abends nach einem erfolgreichen Tag und knackigem Training essen. Sozusagen um den Abend ausklingen zu lassen.

 

ALLES SIMPEL HALTEN

Hier steckt der größte Fehler. Ich denke, dass häufig aus Fitness, Gesundheit, Training und Ernährung eine Wissenschaft gemacht wird. Halte einfach alles simpel und baue es so häufig ein, wie es in die Woche passt. Nichts verkomplizieren, nicht in Kleinigkeiten verzetteln, nicht in Details verlieben. Pragmatisch und beim wesentlichen Bleiben. Im Zweifel Körpergewichtstraining zu Hause machen und zum Abendessen auf ein paar Mandeln zurückgreifen.

Verstehe Geist und Körper als eine in sich gegenseitig beeinflussende Einheit. Wenn Du Dich auf der körperlichen Ebene nicht gut fühlst, krank bist oder Schmerzen hast, wird sich das unweigerlich auch auf Deinen Geist auswirken. Stelle Dir also die Frage, was kannst Du von den vorgestellten Maßnahmen bereits morgen umsetzen, um physisch und psychisch fitter zu werden? Wenn Du schon Maßnahmen umsetzt, frage Dich, welche Du noch frequenter umsetzen kannst.

Wenn Du den Körper nicht einbeziehst, wirst Du ein erhebliches Potenzial Deiner geistigen stärke und Stabilität liegen lassen. Also ran da!

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